Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Bücher-Tipps.

Calendar
Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  
Kategorien

Archiv der Kategorie Bücher-Tipps

Neuerscheinungen im März

“Wohin mit mir” von Sigrid Damm

Es ist das letzte Jahr des vergangenen Jahrtausends. Gerade erst hat die Erzählerin ihren Lebensmittelpunkt im hohen Norden gefunden, in einer Landschaft, in der sie unendliche Weite und Ruhe umgibt, in der alles liegt, was sie erzählen will – …

“Der Umweg” von Gerbrand Bakker

An klaren Tagen kann man in der Ferne das Meer sehen, und auf den verwunschenen Wegen rings um das alte walisische Farmhaus ist lange niemand mehr gewandert. Es ist ein schöner Flecken Erde, den Agnes sich als Versteck ausgesucht hat. Die Gedanken an das, was sie von Amsterdam vertrieben hat ihr ahnungsloser Mann, der junge Student, vor allem aber die verstörende Angst vor dem Kommenden , lassen sich so leichter im Zaum halten.

“In hellen Sommernächten” von John Burnside

»In hellen Sommernächten« ist ein Spiel aus Licht und Schatten, aus Sehen und Verstehen, das in eine Welt entführt, in der sich alle Gewissheiten auflösen.

“Kripp” von Otto Licha

Zukunft trifft Vergangenheit in Innsbruck, der kleinen Großstadt in den Alpen, Erinnerungen an das alte Jugendzentrum MK steigen auf, das, von Sigmund Kripp und seiner im Hintergrund allgegenwärtigen Schwester Theresa geleitet, zum größten seiner Art in Europa aufstieg.

“Niemand, nirgends” von Bosko Tomasevic

Niemand, nirgends ist die Beschreibung einer Landschaft: das historische Pannonien. Tomasevic Roman umfasst das ganze 20. Jahrhundert mit all seinen Schrecken, die den Menschen seiner Illusionen beraubt und ihn nackt und orientierungslos auf sich selbst zurückgeworfen haben. 

Neuerscheinungen im März

“Eine große Zeit” von William Boyd

Boyds neuer Roman ist eine Erkundung der Tiefen menschlicher Psyche und ein Spionageroman zugleich. Mit meisterlicher Hand entwirft Boyd einen Kosmos, der die Unruhe und Rastlosigkeit einer Epoche zeigt, den schmalen Grat zwischen Brillanz und Scheitern.

“Der Nachtzirkus” von Erin Morgenstern

Er kommt ohne Ankündigung und hat nur bei Nacht geöffnet: der Cirque des Rêves – Zirkus der Träume. Um ein geheimnisvolles Freudenfeuer herum scharen sich fantastische Zelte, jedes eine Welt für sich, einzigartig und nie gesehen. Doch hinter den Kulissen findet der unerbittliche Wettbewerb zweier verfeindeter Magier statt.

“Große Ferien” von Nina Bußmann

Mit unheimlicher Präzision zieht Nina Bußmann uns hinein in ein Indizienspiel von parabolischer Gestalt. Während wir noch Opfer von Tätern zu unterscheiden suchen, drängt es uns unaufhaltsam hin zu jenem Moment, in dem ein Mann alles auf eine Karte setzt. 

“Im Tal von Vajont” von Mauro Corona

Severino Corona, genannt Zino, wächst Ende des 19. Jahrhunderts in einem kleinen Bergdorf im Friaul auf, als Waisenjunge. Als er später den jungen Raggio kennen lernt und sich mit ihm anfreundet, beschließen die beiden, eine Käserei aufzumachen. Die floriert auch bald… Aber da versucht Raggios Frau, …

Neuerscheinungen im März

Mohn Und Gedächtnis” von Paul Celan

Ein Schlüsselwerk der deutschen Nachkriegslyrik – zum 60. Jahrestag jetzt in bibliophiler Neuausgabe.

“Hoppe” von Felicitas Hoppe

Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein.

“Solange die Welt noch schläft” von Petra Durst-Benning

Berlin, um 1890. Josefine, Tochter eines Berliner Hufschmieds, lernt auf einer Reise in den Schwarzwald die gefährliche, für Frauen geradezu skandalöse Leidenschaft des Radfahrens kennen. Zurück in Berlin, riskiert sie dafür alles. Und sie verliert alles – …

“Kein Feuer, das nicht brennt” von Rayk Wieland

 W. ist etwa vierzig Jahre alt und Reisereporter. Ungewöhnlich ist nur, dass er nicht reist. Seine Reportagen, die in der renommierten International Geographic Revue erscheinen, sind allesamt erfunden, aber …

Neuerscheinungen im März

“Das rote Zimmer” von August Strindberg

Zum Künstlertreff im berühmten Stockholmer Restaurant Berns gesellt sich auch der junge Arvid Falk, der seines grotesken Beamtendaseins überdrüssig ist. Nach einer desillusionierenden Odysee durch Verlag, Zeitung, Kirche, Reichstag nimmt er seine Beamtentätigkeit wieder auf und heiratet.

“Die Klasse” von Hermann Ungar

Der Schüler ist der natürliche Feind des Lehrers. Das jedenfalls meint Josef Blau, ein Getriebener seines eigenen Wahns. Das Betreten der Klasse treibt ihm Schweißperlen auf die Stirn und der Unterricht verursacht ihm Angstzustände. Ungars parabelhafter Roman demonstriert am Beispiel eines paranoiden Lehrers, was die Idee totaler Zucht und Ordnung aus freien Individuen macht …

“Handorakel und der Kunst der Weltklugheit” von Baltasar Gracián

Zu einer Zeit, in der die fortdauernde Gültigkeit des humanistischen Bildungsideals der Renaissance immer stärker in Zweifel gezogen wird, rät der weitblickende Philosoph von der Verklärung der Vergangenheit ab und empfiehlt bei allem Denken und Handeln »Geistes-Gegenwart«. Mal umsichtig abwägend, mal kategorisch fordernd erklärt er, was zu tun und zu lassen sei, um sich in einer geistig, politisch und wirtschaftlich, aber auch im Alltag komplizierter gewordenen Welt zu behaupten – ohne freilich unklugerweise die Moralgesetze zu übertreten.

Neuerscheinungen im März

“Die beste Zeit ist jetzt” von Sergio Bambaren

Ist dies das Leben, von dem ich geträumt habe? Welche Ziele habe ich erreicht, welche Aufgaben warten noch auf mich? Und wie viele zweite Chancen gibt es? Leichthändig und voller Poesie erzählt Erfolgsautor Sergio Bambaren in seinem neuen Roman von den grundsätzlichen Fragen des Älterwerdens.

“Jan Seghers’ Geisterbahn” von Matthias Altenburg

Ein Buch, so aufregend wie das beginnende Jahrtausend: Jan Seghers’ Geisterbahn ist Pop und Antipop, ein Alltagsroman dieser Jahre. Ein Tagebuch als Entdeckungsreise zu den verborgenen Schönheiten und an die struppigen Ränder. Matthias Altenburg wendet sich monströsen Verbrechen zu und sucht Trost bei den Rotschwänzen in seinem Garten.

“Denkwürdigkeiten” von Eckhard Henscheid

Denkwürdigkeiten, notiert mit stilistischem Raffinement, bissig, komisch und hintergründig wie immer, immens klug und gebildet wie gewohnt. Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik, wie man sie noch nicht gelesen hat – und das Selbstporträt eines großen deutschen Autors. 

“Krieg der Sänger” von Robert Löhr

Auf der Wartburg versammeln sich an den Weihnachtstagen 1206 die sechs bedeutendsten Dichter deutscher Zunge. Was als friedlicher Sängergipfel in Zeiten des Bürgerkriegs geplant war, artet aus in gegenseitige Provokationen und Streitereien – und endet mit dem Vorhaben, einen Wettstreit auf Leben und Tod durchzuführen …

Neuerscheinungen im März

100 Jahre Insel Bücherei - Das Jubiläumsprogramm:

“Gethsemane” von Ralf Rothmann

Und sie wurden nicht mit Goldpapier umwickelt, sondern mit dem besonderen Umschlagpapier des Jubiläumsprogramms der Insel Bücherei. Im Bücherhimmel ist also nun zu bewundern, wie der großartige Erzähler Ralf Rothmann mit seinem metaphysischen Realismus mitten in die Wirklichkeit des Berlins unserer Tage vordringt.

“Unter den Linden” von Christa Wolf

“Der Rabe” von Edgar Allan Poe

“Das unbekannte Meisterwerk” von Honoré de Balzac

“Von den Umarmungen” von Friederike Mayröcker

“Sternstunden der Menschheit” von Stefan Zweig

“Veilchen träumen schon” von Martina Hochheimer

“Liebesgedichte” von Bertolt Brecht

“Blau, die himmlische Farbe” von Gisela Linder

“Wege nach innen” von Hermann Hesse

“Wie sollich meine Seele halten” von Rainer Maria Rilke

“Lebenslang” von Günter Grass

“Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke” von Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilkes »Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke« eröffnete 1912 die Insel-Bücherei.

Neuerscheinungen im Februar

“Wenn das Schlachten vorbei ist” von T. C. Boyle

T. C. Boyles furioser, apokalyptischer Roman handelt von der Ausbeutung der Natur durch den Menschen und den katastrophalen Folgen. Boyle hat eines seiner ältesten Themen weiterentwickelt, nie war er so bitter und böse, nie war es ihm so ernst. 

“Blaue Stunden” von Joan Didion

In Blaue Stunden erinnert Joan Didion sich an ihre Tochter Quintana, daran,wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zunehmen, als Quintana mit nur 39 Jahren starb. Eine sehr persönliche Bilanz der großen amerikanischen Autorin und ein ehrliches Buch über Tod und Vergänglichkeit, Erinnerung und Alter, über das, was wir verlieren, und das, was bleibt. 

“Was uns bleibt” von Katie Arnold-Ratliff

Mit beeindruckender psychologischer Präzision und poetischem Sog erzählt Katie Arnold-Ratliff davon, wie ein junger Mann seine Dämonen aus Zweifeln und Selbstbetrug Schritt für Schritt hinter sich lässt. Doch bald weiß man nicht mehr, was man ihm wünschen soll: Dass er bei seiner Frau Greta bleibt? Oder dass er die Chance bekommt, noch einmal von vorn anzufangen? 

“Gutgeschriebene Verluste” von Bernd Cailloux

Berlin 2005. Im Schöneberger Café Fler, einem Asyl der Übriggebliebenen aus dem alten Westberlin, sitzt ein Mann von sechzig Jahren. Kein Eigenheim, keine Familie, keine Rentenansprüche. Statt dessen eine junge, vielleicht letzte Liebe, die ihn zu lange aufgeschobenen Reisen in die eigene Vergangenheit bewegt …

Neuerscheinungen im Februar

“Ewig Dein” von Daniel Glattauer

Im Supermarkt lernt Judith, Mitte dreißig und Single, Hannes kennen. Kurz darauf taucht er in dem edlen kleinen Lampengeschäft auf, das Judith, unterstützt von ihrem Lehrmädchen Bianca, führt. Hannes, Architekt, ledig und in den besten Jahren, ist nicht nur der Traum aller Schwiegermütter - auch Judiths Freunde sind restlos begeistert.

“Im Kasten” von Jens Sparschuh

Die große Kunst von Jens Sparschuh liegt darin, mit Sprachwitz und Feingefühl einen sympathischen und hochneurotischen Don Quichotte von heute zu entwerfen, dem der Leser bei seiner Suche nach einer neuen, perfekten Ordnung mit banger Hoffnung und großem Vergnügen bis zum bitteren Ende folgt. 

“Wir zwei allein” von Matthias Nawrat

Nawrats Roman ist ein außergewöhnliches und starkes Debüt über eine Generation von Unentschlossenen, über die große Liebe und ihr manchmal atemberaubend hohes Risiko - eine vermeintlich alte Liebesgeschichte mit großer literarischer Finesse neu erzählt. 

“Das schweigende Kind” von Raoul Schrott

Raoul Schrotts dichte Erzählung über Gewalt, die Liebe zu einem Kind, Paradiese und Sünde ist ein erschütterndes Zeugnis. Einem Kippbild gleich zieht es die Geschichte eines großen Verlusts unter vielen Blickwinkeln nach.

Neuerscheinungen im Februar

“Unendlichkeiten” von John Banville

John Banville hat einen Roman geschrieben, in dem lyrische Passagen auf profane treffen und die Götter auf die Menschen. Ein tiefer Einblick in die Schwächen des menschlichen Daseins. 

“Am Ende der Teestraße” von Maxence Fermine

Schon als Kind ist Charles Stowe, der Sohn eines Londoner Teehändlers, fasziniert von den Geheimnissen des Tees. Die Welt der tausend Düfte und Aromen verzaubert den jungen Mann so sehr, dass er aufbricht, um den seltensten chinesischen Tee nach England zu importieren. Die Begegnung mit der mysteriösen Loan bringt seine Pläne durcheinander.

“Im Winter dein Herz” von Benjamin Lebert

In einem schwarzen Suzuki Samurai fahren sie durch ein weißes, vom Winter erfasstes Land. Es ist das Land, das man kennt, und doch ist es anders. Das Schweigen der Häuser, die verschlossenen Fensterläden erzählen von tiefen Träumen, und kaum ein Mensch zeigt sich auf den Straßen. Die drei Reisenden kennen sich nicht gut.

Neuerscheinungen im Februar

Gedichte:

“Weiße Reiher” von Derek Walcott

Derek Walcott, der große Dichter des 20. Jahrhunderts, spricht über die Themen, die sein ganzes Leben begleiten: seine Liebe zur westlichen Literatur, die komplexe Kolonialgeschichte der Karibik, die merkwürdige Erfahrung einer neuen Liebe und die manchmal furchteinflößende Schönheit der Natur. Dabei …

“In zwei Spiegeln” von Oleg Jurjew

Große Wunderwerke aus Sprachgewalt und Zartheit sind die Romane von Oleg Jurjew. Dass seine in der russischen Heimat hoch gepriesenen Gedichte bisher kaum auf Deutsch zu lesen waren, ist ein editorischer Mangel, der jetzt endlich behoben wird. Der Band »In zwei Spiegeln« versammelt Gedichte aus über dreißig Jahren, er zeigt …

“Fußabdrücke eines Fliegenden” von Sven Hillenkamp

Nach dem preisgekrönten »Das Ende der Liebe« legt Sven Hillenkamp erneut ein Buch vor, das sich allen Genres entzieht. Fesselnd wie ein Roman. Konzentriert wie ein Gedicht. Ausgehend von einem Denken, das unsere Zeit durchdringt. 

“Farbenklavier” von Alexander Nitzberg

Mit seiner Lyrik unternimmt Alexander Nitzberg nicht weniger als die Begründung eines neuen Genres: der Interstellardichtung. Ein Ich greift buchstäblich nach den Sternen, bis es sie in seinem Wahn verschluckt. Pochend, pulsierend findet es sie wieder, in einer neuen Konstellation, in sich selbst. Nitzberg zündet Farb- und Klangtriebwerke und schießt unsere Sprachsatelliten in neue Umlaufbahnen: kosmisch, magisch, virtuos. 

“Warum gerade heute” von Max Sessner

Gedichte, die einen im Innersten berühren, weil sie, schlicht und raffiniert gleichzeitig, über »die kleine Freude sterblich zu sein« sprechen. »Am Ende sind wir was wir sehen«: Max Sessners Gedichte wissen, wie wichtig Bilder sind – nicht nur, weil es Gedichte sind und Gedichte traditionellerweise mit Bildern operieren, sondern weil die Bilder das einzige sind, was übrigbleiben wird.